Partnerschaftliche Hilfe für Gemeindezentren
Das Wissen, dass die Tragödien unserer Zeit in Herkunft und Reichweite alle global sind, läßt einen weltumspannenden Erfahrungs- und Erwartungshorizont entstehen. Die Einsicht wächst: wir leben in einem globalen Verantwortungszusammenhang, aus dem sich niemand heraus stehlen kann. Frieden und Sicherheit im eigenen Land ist nicht länger vereinbar mit der Existenz von Konfliktherden in anderen Gebieten der Welt. Globale Gerechtigkeit ist zu Beginn unseres 21. Jahrhunderts zu einer Überlebensfrage geworden.
Globalisierung kennt Gewinner und Verlierer
Sie bietet auf dem deregulierten Weltmarkt einerseits wettbewerbsfähigen Ländern neue Chancen, drängt andererseits aber ganze Regionen wirtschaftlich und politisch noch weiter ins Abseits. Die 48 ärmsten Staaten der Welt (34 davon liegen südlich der Sahara) sind nach Einschätzung der UN-Konferenz für Handel und Entwicklung (Unctad) die Verlierer der anhaltenden Globalisierung. Sie seien in den vergangenen zwei Jahrzenten immer mehr an den Rand der Handelsströme gedrängt worden. Die Aussichten dieser Länder, in denen jeder siebte Erdenbürger wohnt, bezeichnet die Unctad düster. Diese 48 Staaten hatten 1997 noch einen Anteil an den Weltweiten Exporten von 0,4 Prozent. Das entspricht einem Rückgang um mehr als 40 Prozent seit 1980.
Je mehr sich Politik und Wirtschaft in den Ländern
des Nordens des Klimawandels annehmen und über Strategien und Instrumente zur Bekämpfung des Treibhauseffektes nachzudenken beginnen, desto mehr scheint aus dem Blick zu geraten, dass der Klimawandel vor allem eines ist: Ausdruck globaler Ungerechtigkeit. Denn die Menschen in den Ländern des Südens tragen aufgrund ihres vergleichsweise geringen Ausstoßes an Treibhausgasen am wenigsten Verantwortung für die Erderwärmung.
Zugleich haben sie, aber am meisten unter deren Folgen – wie z.B. Dürren, Wassermangel, Ausbreitung der Wüsten, Anstieg des Meeresspiegels oder Überschwemmungen – zu leiden
Der größte Teil der Menschen
in Zambia und Tanzania kämpft um das bloße Überleben. Das himmelschreiende Elend ist allgegenwärtig.
Ziel und Aufgabe der BRÜCKE DER FREUNDSCHAFT e.V.
ist die Förderung und Aufrechterhaltung der öffentlichen Gesundheitspflege, insbesondere auch AIDS-Hilfe durch Hilfe zur Errichtung, Ausstattung und Unterhaltung entsprechender Einrichtungen (Hospitäler, Heime, Geräte, Fahrzeuge und Medikamente); der Erziehung und Ausbildung (Einrichtung und Unterhaltung von Schulen und Ausbildungsstätten); und der Jugendpflege und Fürsorge, hier speziell die Unterbringung sowie Fürsorge von AIDS-Waisen.
Dies geschieht in 7 Gemeindezentren in Zambia und 2 Gemeindezentren in Tanzania, Afrika
Die BRÜCKE DER FREUNDSCHAFT e.V.
hilft in der Ersten Hilfe mit Medikamenten und Verbandsmaterial, strukturell in der Schaffung von Gemeinschaftseinrichtungen und Arbeitsplätzen, des weiteren in der Ausbildung und Versorgung mit Personal. In der begleitenden Hilfe konsolidiert und trägt sie mit einheimischen Mitarbeitern und Fachkräften Programme im Bildungs- und Gesundheitssektor.
Ein Herzstück der BRÜCKE-Arbeit ist die Versorgung und Unterbringung von Waisenkindern.
Die Partnereinrichtungen stehen in Trägerschaft des Staates oder der Kirchen.

